2025-2026 Übergänge

Dieser Blog wird im nächsten Jahr 10 Jahre alt. Mir gefällt diese Kontinuität in unserer schnelllebigen Zeit. Sie ermöglicht den Aufbau wirklicher Substanz, sie ermöglicht Entwicklung, denn erst im Rückblick zeigt sich die Bewegung durch die Zeit. So ist mir aufgefallen, dass immer wieder Beiträge aufgerufen werden, die schon sehr ‚alt‘ sind. Dies liegt daran, dass durch die technischen Möglichkeiten jemand z.B. einen Beitrag zu Pierre Soulage direkt über die Suchfunktion nach diesem Inhalt bemerken und dann direkt aufrufen kann. Dadurch wird ein solcher Blog nicht nur ein zeitlich hintereinander verlaufender Strom von Inhalten, sondern auch ein Nebeneinander von Beiträgen. (Das erübrigt auch die Durchscrollerei). Man kann dann sogar mit Hilfe der Statistiken sehen, dass manche Beiträge im Laufe der Jahre immer mehr Aufrufe bekommen, so z.B. der Beitrag ‚Die Psychologie des Heilpädagogischen Kurses‘. Mir gefällt diese ‚Räumlichkeit‘, weil sie ein Stückweit gegen das Phänomen des Aufnehmens und Verschwindens von Inhalten wirken kann.

Im nächsten Jahr werde ich entsprechend der Entwicklung meiner Arbeit verstärkt Beiträge unter dem Titel ‚Themen der Supervision‘ veröffentlichen. Seit meinem Ausscheiden aus der Geschäftsleitung der GESO (2023) hat sich meine Supervisionstätigkeit intensiviert und erweitert. Recht naheliegend war, dass ich vermehrt Anfragen aus dem Bereich der Hospizarbeit und der Palliativpflege bekommen habe. Nicht erwartet habe ich die Figur, dass durch Empfehlungen aus diesem Bereich auch wieder Anfragen aus der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen gekommen sind, also zurück in mein früheres Arbeitsfeld. Früher habe ich die Supervisionstätigkeit immer ein wenig on top oder auch etwas neben meiner Haupttätigkeit erlebt und betrieben. Das habe ich jetzt für mich innerlich und auch strukturell neu gegriffen. Vorbereitung und Nachbereitung habe ich intensiviert und auch die inhaltliche Auswertung stärker betrieben. Als einen gewissen Service möchte deshalb bestimmte Themen aufgreifen, die mir, die einzelne (Fall)Supervision übergreifend, auffallen als relevante Fragestellungen. So kann sich aus den Fragestellungen der konkreten einzelnen Supervisionen eine Art Menschenkunde und Selbstkunde entwickeln.

Insgesamt hat dieser Blog seit 2016 47.347 Aufrufe von 18.128 Menschen gehabt. Im letzten Jahr waren es ca. 4500 Aufrufe von 2500 Besuchern. Was diesen Blog von rein fachlichen Blogs unterscheidet ist, dass ich nicht nur zu psychologischen oder sozialarbeiterischen Themen schreibe, sondern auch zu Kunst aus meinem Zusammenhang mit Malern und Malerinnen. Beiträge wie zu ‚Tata Ronkholz‘, ‚Agnes Martin‘ oder ‚Pierre Soulage‘, in diesem Jahr ist Eugene Leroy dazugekommen, werden sehr stark wahrgenommen. Die unterschiedlichen Perspektiven bereichern sowohl mich, wie auch den Blog!

Ich freue mich auf das nächste Jahr mit diesem Blog, vor allem auch weil ich mich mit ihm völlig frei und unabhängig von anderen Beschränkungen schreibend bewegen kann!

Gute Übergänge wünsche ich

Roland Wiese, 31.12.2025

Update März 2026: ich muss mich entschuldigen, aber ich komme zur Zeit nicht dazu die geplanten Beiträge zu Themen der Supervision fertigzustellen. Einfacher Grund: Zu viele Supervisionen! Ein anderer Aspekt ist, dass ich beim Schreiben, ich schreibe gerade über das Theme ‚Abgrenzung‘, gemerkt habe, dass das was ich dazu sagen möchte geschrieben viel dogmatischer klingt als beabsichtigt. Also: Es braucht noch etwas…

2024 Statistik

In diesem Jahr haben 3115 Menschen diese Seite aufgerufen. Dieser Blog hatte 6885 Aufrufe. Damit waren es etwas mehr Besucher und etwas weniger Aufrufe als im letzten Jahr. Das zeigt mir, dass dieser Blog genutzt wird und dass es Sinn macht ihn weiterzuführen. Im letzten Jahr habe ich ihn auch etwas nutzerfreundlicher gestaltet und die Bibliothek eingerichtet. Außerdem eine Suchfunktion und längere Aufsätze in den entsprechenden Rubriken zugänglich gemacht (teils auch als PDF abrufbar). Ich hatte auch im Oktober einen Shop eingerichtet um mein Buch zu vertreiben, das hat auch gut funktioniert. Leider musste ich das Buch erst einmal aus dem Verkauf nehmen und es noch einmal gründlich überarbeiten. Aber vom Prinzip her hat der Shop funktioniert und ist sofort genutzt worden.

Es freut mich, dass der Blog genutzt wird. Das motiviert mich ihn auch nächstes Jahr weiterzuführen und zu füllen! Vielen Dank!

Roland Wiese 31.12.24

Über mich

Aktuell arbeite ich als Supervisor mit 4 Gruppen  Sterbebegleiter*innen und Trauerbegleiter*innen von  Hospizvereinen und 2 Gruppen von Fachkräften in der ambulanten Palliativversorgung. (Hospizvereine: Tostedt, Achim, Schneverdingen und Bremen-Horn)

Ich begleite die Bremer Lebensgemeinschaft (Sozialtherapie) in fachlichen Fragen zu den Bewohner*innen und in der Selbstentwicklung der Mitarbeiter*innen.

Ich bin Supervisor für den Förderbereich der Schwinge-Werkstätten in Stade.

Ich biete auch Einzelberatung und Begleitung an.

Im Rahmen des Umkreis e.V. arbeite ich zusammen mit Martina Rasch mit einer Gruppe ‚Ich-Entwicklung begleiten‘.

Ich biete auch Inhouse Fortbildungen zum Thema ‚Ich-Entwicklung‘ an.

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Neue Bibliothek und andere Überabeitungen

Da mein Blog inzwischen einen solchen Umfang angenommen hat, dass man kaum noch Beiträge wiederfinden kann ohne endlos zu scrollen, habe ich versucht ein wenig Ordnung zu schaffen und damit die Benutzung zu erleichtern.

Thematisch sind die Beiträge nun unter den Seiten: Psychologie, Soziale Arbeit, Veranstaltungen, Kunst und Bilder zu finden, und zwar von heute nach rückwärts.

Alle Beiträge sind chronologisch in der Bibliothek zu finden, und zwar chronologisch von 2016 oben nach unten. Dort sind und werden auch PDF Versionen der Aufsätze verlinkt, so dass man sie sich zum Lesen besser ausdrucken kann. Damit kann man jetzt leichter Beiträge und Aufsätze finden und muss nicht im Monatsarchiv suchen.

Ich habe auf der Startseite (auf dem Handy nicht zu sehen!) und bei den Seiten eine Suchfunktion eingebaut. Damit kann man gezielt nach Stichworten suchen. Ich hoffe das hilft bei der Benutzung!

Roland Wiese 8.10.23

Ein neues Jahr

Diese Seite, 2016 ziemlich spontan und einfach von mir als Blog konzipiert, hat inzwischen ca. 30.000 Aufrufe und ca. 10.000 Besucher gehabt. Darunter sind viele Stammbesucher, aber es kommen auch immer wieder neue Besucher hinzu. Ich freue mich mit diesem Blog einen Raum zu haben, in dem mein kontinuierlicher Arbeits- und Forschungsprozess sichtbar und damit für andere nutzbar werden kann. Im letzten Jahr hat sich meine Arbeit an dieser Seite auch hilfreich gezeigt für die Arbeit an der Webseite der Forschungsstelle für Psychologie DELOS, die ja auch inhaltlich in meinem Blog immer wieder auftaucht und die ich auch pflege. In diesem Jahr wird die Arbeit an und für die Seite des Umkreis e.V. : Entwicklungsort : Umkreis hinzukommen. Gleichzeitig möchte ich auch wieder vermehrt Seminare entwickeln und anbieten. Dies aber in einer Form, die auch in unseren bestehenden Forschungsgruppen so fruchtbar sich zeigt. Es geht darum in langfristiger und gleichzeitig situativer Arbeit einerseits bestimmte Themen zu erarbeiten, aber auch damit ein menschlich- geistiges Entwicklungsmilieu für die einzelnen Individualitäten zu schaffen. In diesem Sinne freue ich mich auf das neue Jahr.

Roland Wiese, 5.1.2023

Im Übergang – 2021 zu 2022

Das Jahr 2021 geht zu Ende. Viele Dinge gingen in diesem Jahr nicht, aus bekannten Gründen. Umso wichtiger ist dieser Blog geworden. Denn mit ihm konnte ich meine (unsere) Forschungs-Arbeit weiter veröffentlichen, wenn Seminare und andere Möglichkeiten gemeinsamer Arbeit weggefallen sind. An den Besucherzahlen lässt sich ablesen, dass dieser Blog genutzt wird. 2300 Besucher 5700 Aufrufe sind nicht die Zahlen eines Influencer Blogs, aber für eine so schwierige Thematik, wie sie hier verhandelt wird, durchaus respektabel und motivierend. Die Forschung zu den Sinnen, mit dem Hintergrund der Ich-Entwicklungs-Frage, ist in diesem Jahr Schritt für Schritt weiter entwickelt worden und wird im nächsten Jahr auch noch weitergehen, – ausgehend von den ’neuen‘ Sinnen: Wirklichkeitssinn, Entwicklungssinn und Schicksalssinn. Die neuen Sinne als Wahrnehmungsmöglichkeiten für eine Ich-Wirklichkeit sind keine rein rezeptiven Sinne mehr, sie sind notwendig um in die eigene Wirklichkeit erst hineinzukommen.

Im Sommer 2021 bin ich gebeten worden die Forschungsstelle für Psychologie DELOS zu verstärken. Wolf-Ulrich Klünker, Ramona Rehn und ich sind jetzt die Gesellschafter der DELOS gGmbH. Und gewissermaßen als erstes gemeinsames äußeres Projekt haben wir eine Webseite für die Forschungsgestelle gestaltet, auf der die Forschungsergebnisse der Arbeit zusammenhänglich sichtbar werden können. www.delos-forschungsstelle.de Mein Blog steht nun nicht mehr alleine mit dieser Forschungsrichtung in der Öffentlichkeit. Er war eine Art Vorläufer…

Ein weiteres Projekt, dass sehr zukünftig, also sehr weihnachtlich, im nächsten Jahr weitergehen wird, ist die ‚Umkreis-Wiese‘. Das Nachbargrundstück zu den beiden Häusern von Wiese und Rasch haben wir in 2021 als Umkreis e.V. erworben. Bisher ist der Umkreis e.V. und auch die Umkreis gGmbH in den Dachgeschossen der Privathäuser von Wiese und Rasch beheimatet. Nun ist da ein sehr großes Grundstück – offen für neue Entwicklungen, aber noch etwas verzaubert zugewachsen mit Dornen und mit einem abbruchreifen Haus. Wir sind ganz neugierig, wie diese ganz freie und offene Entwicklung sich Schritt für Schritt weitervollziehen wird (mit unserer Hilfe).

Ich bedanke mich bei allen Lesern und wünsche allen eine gute Weihnachtszeit und alles Gute für das Neue Jahr.

Roland Wiese, 22.12.2021

Das Jahr 2020 – Rückschau und Ausblick

Das Jahr geht langsam zu Ende. In diesem Jahr habe ich mich in den letzten Abenden und Nächten ,wenn wir durch das Dorf gegangen sind, über die unterschiedlichen, teils absurden Illuminationen meiner Nachbarn gefreut, ja mich teilweise seelisch daran gewärmt. Das hätte mir einmal jemand vor einem Jahr prophezeien sollen. Vielleicht sagt diese Tatsache etwas über den Verlauf dieses Jahres und die damit verbundene Entwicklung aus. Dieser Blog hat in diesem Jahr nicht so viele Beiträge veröffentlicht, wie im Jahr zuvor: 28. Themen waren viel Kunst! (Elfi Wiese, Louise Nevelson, Michael Kolod, Matt Black usw.), die DELOS Forschungsstelle mit Seminaren und neuem Anfang. (Der Aufruf oder Anruf an den Umkreis der Forschungsstelle hat erfreulicher Weise eine sehr große inhaltliche und finanzielle Resonanz gezeitigt). Ich-Entwicklung Begleiten und Maßstab Mensch; Markus Gabriel und andere Bücher, und die Frage nach der Berührung, insbesondere in der Therapie (hier der Zusammenhang mit Albrecht Kaiser und der Osteopathie, der in diesen Zeiten mit Berührungen vielen Menschen real helfen kann!). Ich bin dankbar für die inhaltlichen und menschlichen ‚Berührungen‘ aus meinem näheren und ferneren peripheren Ich. Ich bin auch dankbar für die vielen Besucher dieses Blogs (es waren in diesem Jahr genau so viele wie im letzten Jahr (bis heute 1834 Besucher*innen). Von den 4900 Aufrufen waren 3500 aus Deutschland, aber eben auch 360 aus der Schweiz, 290 aus den Niederlanden, 227 aus den USA, 214 aus China, 80 aus Österreich um nur die häufigsten der 35 Länder zu nennen. Ich kenne ja nicht die Motive der Aufrufenden, aber man erreicht mit diesem Medium doch Menschen in vielen unterschiedlichen Ländern (selbst mit einer doch recht anspruchsvollen Thematik und viel Text in deutscher Sprache). Ich weiß auch nicht wie viel Menschen wirklich lesen, aber auch die Kommentare und Likes haben sich positiv entwickelt. Mir macht die Arbeit an diesem Blog viel Freude, weil sie sich ganz natürlich mit den Themen meines Lebens verbindet und sehr unkompliziert ermöglicht meine Gedanken- und Schicksalswege zu teilen. In diesem Sinne bin ich neugierig auf das was das neue Jahr an Entwicklungen bringt und freue mich auf die weitere Arbeit an diesem Blog!

Roland Wiese, Weihnachten 2020

2019

Das Jahr 2019 geht langsam zu Ende. Dank an alle Besucher auf dieser Seite. In diesem Jahr hat sich die Frequenz noch einmal deutlich erhöht. (5682 Aufrufe und 1807 Besuche). Die meisten Besucher kommen aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Niederlande. Der Beitrag ‚Zentrales Ich und Umkreis-Ich‘ war der Beitrag mit den meisten Aufrufen. Aber auch die Beiträge zu Raimer Jochims und Tastsinn im Ich wurden viel aufgerufen. Auch die Kommentare und Gefällt mir Zeichen haben zugenommen. Das motiviert mich für das nächste Jahr für die Weiterarbeit!

Roland Wiese 30.12.2019

Fachtag: Netzwerk Maßstab Mensch

Fachstelle Maßstab Mensch
für Soziale Landwirtschaft in Niedersachsen ab sofort mit neuer Webseite!
http://www.fachstelle-massstab-mensch.de

„Historisch wurde der Mensch zunächst als „Krone der Schöpfung“ bezeichnet; seit dem Ende des 19. Jahrhunderts galt er zunehmend als eine zufällige und zeitlich sehr begrenzte Zwischenstation materieller Entwicklung auf einem Staubkorn im Universum.
Gegenüber beiden Positionen (religiös und wissenschaftlich historisch) kann heute der Mensch letztlich nur als Individuum begriffen werden. „Maßstab“ steht dabei für individuelle Wertschätzung, Zuwendung und Hilfe. Jeder Mensch ist sein eigener Maßstab: im Leben, in Krankheit und Gesundheit – körperlich, seelisch, geistig, sozial.
Daran haben sich Hilfen und Therapien zu „messen“. Auch darauf kann man den Begriff „Maßstab“ beziehen. Ein solcher Maßstab ist keine Messlatte, sondern eine lebendige Leitlinie zum menschlichen Empfinden und Verstehen.“
Wolf-Ulrich Klünker, Delos-Forschungsstelle Eichwalde, Berlin (von unserer Webseite)

Die Fachstelle Maßstab Mensch ist eine psychosoziale Beratungsstelle für Menschen, die durch Krankheit, Behinderung oder Lebenskrisen Unterstützung suchen und sie ist eine Fachberatungsstelle für Höfe, die Soziale Landwirtschaft betreiben.

Am 21.Januar 2019 hat die Fachstelle 9 Partnerhöfe zu einem Fachtag nach Horstedt eingeladen. Gemeinsam haben wir die derzeit bestehenden Angebote gesichtet und unsere Zusammenarbeit gemeinsam in den Blick genommen. Beschäftigt haben wir uns mit Fragen danach, was das Zusammenleben und Arbeiten auf dem Hof für einen selbst und alle anderen Beteiligten bedeutet, wie Entlastungen und externe Unterstützungen zu finden sind, wie ein stimmiges Maß an Nähe und Distanz zu finden und zu halten ist, wie die Hofübergabe mit Sozialer Landwirtschaft machbar wird und wie es mit der Fachstelle weitergehen wird, wenn die Förderung ausläuft.

Einmal genauer haben die Hofbetreiber gemeinsam untersucht, was sich durch die sozialen Angebote auf ihrem Hof, aber auch bei ihnen persönlich verändert hat. In der Zusammenschau wurde ein interessantes Wechselspiel deutlich: dass es nämlich entweder die Soziale Landwirtschaft ist, die die Landwirtschaft auf einem kleinem Hof tatsächlich erst wieder ermöglicht oder aber, dass es die Landwirtschaft mit ihren vielfältigen Möglichkeiten der Teilhabe ist, die die Soziale Arbeit geradezu anzieht. Insbesondere in der Kontaktmöglichkeit zu Tieren auf dem Hof wird eine wesentliche, therapeutische Wirksamkeit für Menschen, die psychisch und/ oder geistig beeinträchtigt sind, bemerkt, was anhand von Erfahrungsbeispielen verdeutlicht wurde. Insgesamt empfinden sich alle Hofbetreiber durch die Soziale Arbeit auf dem Hof persönlich, wie arbeits- und lebensmäßig bereichert. Jeder Mensch bringt Neues mit auf den Hof. Das Einbeziehen von Menschen mit Beeinträchtigungen in landwirtschaftliche Arbeits- und Lebensprozesse sorgt für wichtige Entschleunigungen der gesamten Arbeit und für ein deutliches, bewusst zu gestaltenden Ausbalancieren der Bedürfnisse aller Beteiligter. Soziale Prozesse werden spürbar anders als vorher geführt. Die neu hinzukommenden Menschen werden als positive Verstärkung der Kontinuität und Verbindlichkeit erlebt. Die Entwicklung des Hofes und das Hinzukommen der Menschen mit Unterstützungsbedarf bedingen sich wechselseitig. Der Hof wird menschlicher! Manchen Hofbetreibern wird durch die Erfahrungen mit der Soziale Arbeit erst deutlich, welche Aufgaben die Landwirtschaft, neben der Produktion von Nahrungsmitteln, zukünftig noch haben könnte. Weiterlesen

2018 Rückblick

Es freut mich und überrascht mich gleichermaßen, dass ein solcher Blog, mit nicht so einfachen Inhalten, immer mehr Besucher bekommt. Das beweist mir, dass man soziale Medien auch für sinnvolle Inhalte nutzen kann, weil sie damit für eine größere Öffentlichkeit zugänglich werden. Und dass man auch mit anspruchsvollen Themen Menschen anspricht. Im letzten Jahr hatte dieser Blog ca. 1400 Besucher und 4200 Aufrufe aus 32 Ländern (2017 war es noch die Hälfte an Besuchern und Aufrufen).  60 Beiträge habe ich veröffentlicht. Von diesen sind ‚Das Wirkliche Ich‘ und ’25 Jahre Tandem…‘ am meisten aufgerufen worden. In diesem Jahr sind auch zunehmend Kommentare dazugekommen, auch Likes hat es mehr gegeben. Man kann also berechtigt feststellen, dass der Blog sich entwickelt und seine Existenzberechtigung hat. Ich bin sehr zufrieden diese Möglichkeit nutzen zu können und freue mich auf 2019!

Roland Wiese 1.1.2019