Sehen sehen

Ich scanne seit einiger Zeit alte Negative ein. Hauptsächlich Schwarz-Weiß-Bilder aus den siebziger Jahren, als ich als ungefähr Zwanzigjähriger meine Umgebung fotografiert habe. Mich berühren diese Bilder deshalb, weil ich in ihnen (mein) Sehen sehen kann. Und ich habe den Eindruck dieses Sehen des jungen Fotografen war schon weiter entwickelt als sein damaliges  bewusstes Denken. Außerdem interessiert mich an den Fotografien, dass sie eine Art Übergang zeigen. Einen Übergang, in dem die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts mit ihren Menschen auf die Menschen trifft, die für die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts stehen. Und drittens zeigen sie eine Stimmung auf, die subjektiv und objektiv Umgebung und mein Innenleben in dieser Zeit erlebbar macht. Einige dieser Bilder werde ich deshalb auf dieser Seite veröffentlichen. Vielleicht repräsentieren sie etwas mehr als nur mein Sehen…

 

Ein Gedanke zu “Sehen sehen

  1. Lieber Roland,
    Habe per Zufall Deine website entdeckt und darin gelesen usw.
    Hat mich sehr angesprochen und angeregt insbesondere Deine Schreiben zum Heilpädagogischen Kurs, wie auch sowieso Deine Foto´s von 1975, die ich schon mal bei Euch zu Hause mir relativ gründlich angeschaut hatte und auch Deine Ausführungen zu Ted Greene (nie zuvor gehört – jetzt mal bei you tube reingeschaut/hört)…Spannend womit Du Dich so beschäftigst und wie!
    LG, Birgit

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